Archiv der Kategorie: Politik und Presseberichte

Es geht um mehr als 100 Linden

Brawo / MOZ.de, 24.08.2018
Am Montag trafen sich Mitglieder der Baumschutzgruppe Finkenkrug und Vertreter anderer Initiativen, denen der Erhalt der Bäume, der Grünflächen, der grünen Lungen, gerade im städtischen Bereich, ein Anliegen ist.
„Die sogenannten Ersatzpflanzungen finden nicht im Stadtgebiet Wustermark, sondern irgendwo draußen, zum Beispiel in Ketzin, statt“, sagt Tobias Bank (Die Linke). Bank hat mit dreizehn Mitstreitern einen Umweltrat für Wustermark ins Leben gerufen. In Falkensee ist er zu Gast, um die Arbeit der Initiative vorzustellen und Gemeinsamkeiten zu finden, ein Netzwerk zu bilden. Stärke in der Gemeinsamkeit finden, Synergien nutzen, Erfahrungsaustausch. Nicht nur Bank weiterlesen...

Baumerhalt durch Alternativpläne

Brawo / MOZ.de, 9.03.2018
Das Bürgerbündnis "100 Linden" sieht verschiedene Möglichkeiten, die Alleebäume in der Spandauer Straße trotz des Ausbaus weitgehend zu erhalten. Dazu müssten allerdings Ausbaualternativen geprüft werden - notwendig sei dies schon wegen des gesetzlich vorgeschriebenen Alleenschutzes. Interessierte wurden kürzlich auf einer Veranstaltung des Bündnisses von Fachleuten über Details informiert.
Nach Auffassung des zuständigen Landesbetriebs für Straßenwesen erfordern Defizite in der Verkehrssicherheit und das Fehlen von Barrierefreiheit sowie Haltebuchten für den Busverkehr den Ausbau der Spandauer Straße. Ein Gutachten hatte sodann ergeben, dass die derzeitige Situation der Bäume und die vom Land favorisierte Variante weiterlesen...

Neues Bürgerbündnis fordert Erhalt der Alleebäume

"100 Linden" Spandauer Straße

Aus der MOZ/Brawo

In Falkensee hat sich das "Bürgerbündnis 100 Linden" gegründet - ein Zusammenschluss zahlreicher Interessensgruppen und Bürgeriniativen. Warum? Deren Vertreter stemmen sich gegen die angekündigte Totalfällung von Bäumen an der Spandauer Straße. Stattdessen fordern sie den Erhalt der Linden und zunächst vordergründig die Rückstellung des geplanten Vorhabens. Das Bündnis schlägt ein moderiertes Verfahren mit fachkundigen Vertretern vor, um zeitgerecht eine akzeptable Lösung zu finden. Und: Eine Demo soll zudem in Planung sein.

Ein im Stadtentwicklungsausschuss vorgestelltes Fachgutachten zum Zustand der Bäume, weiterlesen...

Bürgermeister gibt Nordumfahrung nicht auf

Brawo vom 3.9.2016 Falkensee (MOZ) - Nachdem auf Jahre hinaus vor dem Hintergrund weiterer Untersuchungen nicht feststeht, ob die Nordumfahrung in Falkensee nun kommt oder planungsseitig endgültig zu den Akten gelegt wird, hat sich Bürgermeister Heiko Müller (SPD) trotz aller Widerstände von Kommunalpolitikern oder der Bürgerinitiative "Schönes Falkensee" erneut klar positioniert und sich für den Bau der Umgehungsstraße ausgesprochen. "Die Nordumfahrung ist nicht tot", sagte er als Reaktion auf die Resonanz der Bürgerinitiative "Schönes Falkensee", die unter anderem nach der Antwort des Infrastrukturministeriums auf die Kleine Anfrage von der Landtagsabgeordneten Ursula Nonnemacher (Bündnisgrüne) das Projekt als gestorben erachtet hatte. weiterlesen...

Nordumfahrung: Stopp des Verfahrens gefordert

Brawo am 27. August 2016 Falkensee (MOZ) - Alles auf Anfang: Der Bau der Nordumfahrung in Falkensee wird immer unwahrscheinlicher. Das zumindest meint die Bürgerinitiative "Schönes Falkensee" (BISF), deren Vertreter sich nicht erst seit Beginn des Planfeststellungsverfahrens im Jahr 2008 etwa im Hinblick auf umweltrelevante Aspekte kritisch zum Vorhaben geäußert hatten. Eine aktuelle Bewertung des Ist-Standes zum laufenden Verfahren lässt diese Bewertung wohl zu.

Nachdem nun die Antwort auf Ursula Nonnemachers (Bündnisgrüne) Anfrage von Infrastrukturministerin Kathrin Schneider (SPD) auf dem Tisch liegt, wird die endgültige Forderung nach einem Stopp beziehungsweise Aussetzung des Verfahrens noch lauter, weiterlesen...

Ausbau des „Radweges der Sympathie“ wird fortgesetzt

Am Montag, 11. Juli, beginnt der weitere Ausbau des „Radweges der Sympathie“ im Abschnitt zwischen der Panzerstraße und der Hamburger Straße nördlich der Panzerteiche. Der Ausbau erfolgt durch die Falkenseer Tiefbaufirma Rausch. Mit der Fertigstellung ist voraussichtlich Anfang September zu rechnen.

Während der Bauarbeiten bleibt dieser Abschnitt des Radweges der Sympathie gesperrt. Der Schulweg zwischen den Panzerteichen nördlich der Semmelhaacksiedlung sowie die Anbindung an den bereits hergestellten Teil des Radwegs der Sympathie südlich der Panzerstraße bleiben während der Bauphase durchgängig für Fußgänger und Radfahrer nutzbar.

BISF beäugt Express-S-Bahn-Pläne kritisch

Brawo / Märkische Online Zeitung  vom 2. April 2016

Falkensee (MOZ) - Nachdem Peter Buchner, Geschäftsführer der S-Bahn Berlin GmbH, die Vorstellungen des Unternehmens zu einer möglichen S-Bahn-Verlängerung von Spandau nach Nauen dargelegt hat, gibt es zu den Plänen auch kritische Töne, etwa von der Bürgerinitiative Schönes Falkensee (BISF), die ihrerseits das Konzept analysiert hat. Unstrittig bleibt dagegen, dass ein drittes Gleis vonnöten ist wie parteiübergreifend von einer Vielzahl von Kommunalpolitikern betont wird.

Die BISF indes äußerte Bedenken gegenüber dem Konzept in zweierlei Hinsicht: So stiegen viele Fahrgäste der heutigen weiterlesen...

„Nordumfahrung“: Feiler will endgültige Antworten

Artikel aus der Brawo / Märkische Online Zeitung vom 17. Januar 2016 Falkensee (MOZ) - Seit mehr als 22 Jahren wird über die "Nordumfahrung" in Falkensee gestritten und zugleich mehrheitlich politisch abgelehnt. Auch die Bürgerinitiative Schönes Falkensee (BISF) stemmt sich vehement gegen das Anliegen. Doch latent herrscht weiterhin keine Klarheit, ob das Projekt nun realisiert wird, oder eben doch nicht. Klare Aussagen dazu hat nun der CDU-Bundestagsabgeordnete Uwe Feiler von Infrastrukturministerin Kathrin Schneider (SPD) gefordert.

In einem an sie adressierten Schreiben erhofft sich Feiler "eine eindeutige Antwort zur Haltung der Landesregierung" - etwa mit Blick weiterlesen...

Pendlerparkplatz vor Schließung

BRAWO / MOZ.de vom 29.01.2015 Vergebene Bemühungen der Bürgerinitiative "Schönes Falkensee" (BISF): Der "wild" genutzte Pendlerparkplatz am Bahnhof Albrechtshof soll nun zum 15. März endgültig geschlossen werden. Das berichtete Falkensees Bürgermeister Heiko Müller (SPD) am Mittwoch während der Stadtverordnetenversammlung. "Wir haben viele Gespräche mit der Bezirksverwaltung Spandau geführt, aber letztlich ist nur eine Parkmöglichkeit für Fahrräder geplant", führte Müller aus. Insofern sei mit einer einschneidenden Veränderung zu rechnen. Zuletzt hatte sich die BISF massiv für den Erhalt des Parkplatzes eingesetzt. Doch weder die Deutsche Bahn, die das Grundstück verkauft hatte, noch der Bezirk Spandau zeigten offenbar Interesse, den Pendlern weiterlesen...