Unzureichende Verkehrskonzepte

Leserbrief in der MAZ vom 20.01.2009 zum Artikel vom 24.12.2008

“ZUR PARKPLATZSITUATION AM  FALKENSEER GESUNDHEITS-ZENTRUM”

In der Weihnachtszeitung des „Havelländers“ nahm unser Bürgermeister Heiko Müller Stellung zu dem Problem der nicht ausreichenden Parkplätze auf dem Gelände unseres neuen Gesundheitszentrums in der Dallgower-/Ecke Schwartzkopffstraße. Nur wer den Text genau las, konnte die große Keule erkennen, die Herr Müller in diesem Gespräch für alle Pendler aus dem Sack holte: Auf dem Parkplatz am Bahnhof Falkensee soll nämlich zukünftig nur noch das Abstellen der Fahrzeuge für maximal drei Stunden erlaubt sein. Und ganz lakonisch erlaubt sich unser Bürgermeister dann zu sagen: weiterlesen...

Zur FALKENSEER NORDUMFAHRUNG

Falsche Zahlen ins Spiel gebracht

Leserbrief in der MAZ vom 17.01.2009

In einem Fernsehbeitrag am 21. Dezember wurden wieder einmal kritische Töne zur umstrittenen Nordumfahrung von Falkensee laut. Bürgermeister Heiko Müller sagte in diesem Bericht wörtlich: „Natürlich ist acht Prozent eine Zahl, die hört sich erst mal klein an. Wenn man aber weiß, wie viel Verkehr 50 000 Einwohner erzeugen, dann weiß man, dass acht Prozent fünf Millionen Fahrzeuge im Jahr sind.“

Herr Müller, Sie bringen hier Zahlen ins Spiel, die völlig falsch sind! Erstens hat Falkensee bei weitem keine 50 000 Einwohner, und die werden nach den weiterlesen...

Ruhiges Falkensee auf Eis gelegt

Falkenseer Kurier vom 16.01.2009

Im Lärmaktionsplan der Stadt Falkensee steht es deutlich drin: ein Nachtfahrverbot für LKW auf der Falkenhagener Straße. In der letzten Stadtverordnetenversammlung 2008 wurde der Lärmaktionsplan beschlossen. Im Stadtentwicklungsausschuss Anfang Januar waren wichtige Inhalte schon wieder Makulatur. Bei ihrer Information an den Stadtentwicklungsausschuss verschwieg die Verwaltung das Thema LKW Nachtfahrverbot komplett. Erst auf Nachfrage machte Bürgermeister Müller deutlich, was er von einem Nachtfahrverbot hält: gar nichts. Denn bei einem Nachtfahrverbot auf der Falkenhagener Straße würden sich, so Müller, die LKWs andere Schleichwege durch die Stadt suchen.

Recht hat er, wenn das Fahrverbot nur für einen weiterlesen...

Kuriose Vorschrift

Straßenbau: Intaktes Pflaster soll weichen, doch Anwohner, Fachausschuss und Verwaltung sehen es anders  MAZ vom 15.1.2009 Ein kurioser Umstand kam jetzt im Falkenseer Stadtentwicklungsausschuss zur Sprache. In der Max-Liebermann-Straße, die im Abschnitt zwischen Dyrotzer und Böcklinstraße in diesem Jahr weiterlesen...

Kundenverband fordert die S-Bahn

Verkehr Verlängerung würde Angebot ergänzen MAZ vom 15.1.2009 Die in Berlin wieder aufgeflammte Debatte um die Verlängerung der S-Bahn aus Spandau bis zur Landesgrenze oder in das Havelland hinein hat neue Nahrung erhalten. Eingeschaltet hat sich jetzt auch der Landesverband Berlin-Brandenburg des Deutschen Bahnkunden-Verbandes. Dessen Vorsitzender Frank Böhnke formuliert in einer weiterlesen...

Neujahrsempfang der BISF gut besucht

Etwa 120 Interessierte kamen zum traditionellen Neujahrsempfang der Bürgerinitiative Schönes Falkensee am vergangenen Sonntag bei herrlichem Wetter ins Restaurant Quo Vadis am Falkenhagener See. Vereinsvorsitzender Günter Chodzinski blickte auf ein ereignisreiches Jahr zurück, in dem das gestartete Planfeststellungsverfahren zur umstrittenen Nordumfahrung die Gemüter erhitzte. 3.500 Einwender, so der aktuelle Wert, lehnten die so genannte Umgehungsstraße ab, die den Ortsteil Falkenhöh und die Naturschutzgebiete im Norden der Gartenstadt durchschneidet. Die BISF engagierte sich auch bei den Diskussionen um den Lärmaktionsplan Falkensees, um die Bürger bestmöglich vor Lärm zu schützen. 090111_Neujahrsempfang_Chodz_IMG_7713_Willeweiterlesen...

Respekt vor diesem Entschluss

Leserbrief in der MAZ vom 10.01.09

ZU „LUDGER RAMME GIBT MANDAT ZURÜCK“, MAZ VOM 6. JANUAR

Allen, wirklich allen Respekt, Herrn Ramme! Ludger Ramme (CDU) scheint einer der Wenigen zu sein, die Wahlversprechen einzuhalten gedenken, den Wählerauftrag ernst nehmen und zugleich gegenüber ihrem Gewissen verantwortlich sind. Die Koalition von SPD und CDU in Falkensee hat in den ersten Sitzung der Stadtverordnetenversammlung bereits deutlich gezeigt, dass 1. nicht Bürgerwille, sondern Parteiprogramme entscheiden; 2. Parteiräson und Fraktionszwang vor Überzeugung und Gewissen stehen; 3. nicht Verkehrsberuhigung, sondern ausschließlich das Prestigeobjekt „Nordumfahrung“ gewollt ist; 4. statt einer Entbürokratisierung der Stadtverwaltung diese mit weiterlesen...

Verkehrssicherheit – eine Kostenfrage?

Leserbrief in der MAZ von 10.01.09

ZU „RUTSCHPARTIE IN FALKENSEE“, MAZ VOM 8. JANUAR

Da gibt es die Aussage der mit dem Winterdienst beauftragten Firma Ruwe aus Spandau, sie sei mit vier Fahrzeugen und vier Mitarbeitern in Falkensee und Umgebung im „Dauereinsatz“. Da bekommt der Begriff Dauereinsatz eine ganz neue Bedeutung. Ich habe selten so gelacht. Obendrein wurden und werden offenbar ungeeignete Streumittel eingesetzt. Das Ergebnis erlebt man gerade auf Falkensees Hauptstraßen. Am Montagmittag waren noch nicht mal die Tunnel geräumt. Nach mittlerweile vier Tagen gibt es immer noch spiegelglatte Fahrbahnen und Kreuzungen. Auch der Landesbetrieb für Straßenwesen weiterlesen...

Erste kleine Schritte sollen die Falkenhagener entlasten

VERKEHR: Nachtfahrverbot für Lkw vertagt

MAZ vom 07.01.2009

 

FALKENSEE - Im Dezember hatten die Stadtverordneten den Lärmaktionsplan beschlossen. Am Montag legte die Verwaltung dem Stadtentwicklungsausschuss einen neun Punkte umfassenden Maßnahmekatalog vor, um den Abschnitt der Falkenhagener Straße zwischen Sonnen- und Bahnhofstraße zu entlasten. Es ist jener Abschnitt, dessen Anwohner am stärksten vom Verkehrslärm geplagt werden, denn alljährlich passieren ihn mehr als sechs Millionen Fahrzeuge.

So sollen jetzt zu den Bushaltestellen am Rathaus barrierefreie Zugänge geschaffen werden. Beidseits der Mittelinsel vor dem Rathaus werden die Borde abgesenkt. Und auch die Einführung weiterlesen...