VERKEHR: Ein Fall für die Richter
MAZ vom 18.08.09
Streit um Belastung Falkenseer Anliegerstraßen spitzt sich weiter zu / Anwohner wollen kooperieren
FALKENSEE - Gelegentlichen Sinn für Humor beim Argumentieren lässt sich Detlef Hardorp nicht nehmen. Wäre die Friedrich-Ludwig-Jahn-Straße in Falkensee, wo er wohnt, auf beiden Seiten mit Hochhäusern bebaut, dann könnte es sein, dass jede Stunde bis zu 400 Autos auf dieser Strecke unterwegs wären. Und vermutlich wäre es dann tatsächlich so, dass diese Blechlawine überwiegend aus Anliegern bestehen würde. Sagt Hardorp.
„Überwiegend aus Anliegern“ – das ist Hardorp zufolge die entscheidende Definition, wenn es um die Frage geht, wie hoch weiterlesen...
Stefan Kuschel über die juristische Zuspitzung im Falkenseer Verkehrsstreit
MAZ vom 18.08.09
Betrachtet man das Beharrungsvermögen bei allen Beteiligten im Falkenseer Streit um die statthafte Verkehrsbelastung in Anliegerstraßen, war die juristische Zuspitzung nur eine Frage der Zeit. Da sich die Fronten nach Lage der Dinge nicht werden einigen können, ist ein Richterspruch vermutlich auch die sinnvollste Lösung. Weder Stadt noch Kreis lenken ein, Anwohner berufen sich auf eigene Zahlen und verweisen auf geltendes Recht. So wird also das Verwaltungsgericht entscheiden, ob die Durchlässigkeit der Friedrich-Ludwig-Jahn- und der Veltener Straße spürbar verringert werden muss. Wenn das Ergebnis tatsächlich lauten sollte, dass diese Strecken nach ihrem Ausbau keine Anlieger-, sondern weiterlesen...
BRAWO vom 16.08.09
Scheck für Dellmann
MAZ vom 14.08.2009
Umfahrung: Minister lehnt Millionenangebot ab
FALKENSEE Beim Geld hört der Spaß bekanntlich auf – die Bürgerinitiative „Schönes Falkensee“ mag freilich nicht ganz auf’s Heitere verzichten. 30 Millionen Euro boten die Gegner der Falkenseer Nordumfahrung jetzt Infrastrukturminister Reinhold Dellmann. Geld, das im Land Brandenburg für sinnvolle Verkehrsprojekte ausgegeben werden könne, wenn die umstrittene Umfahrung nicht gebaut werden würde. BI-Mitglied Joseph Knarr war Mittwochnachmittag an den Kreisverkehr Scharenberg-/Ecke Poststraße gekommen, wo Dellmann den Förderbescheid für das dort laufende Bauprojekt in Bahnhofsnähe überreichte. Den symbolischen 30-Millionen-Scheck der BI wollte der Minister freilich nicht mit nach Potsdam nehmen. „Ich nehme weiterlesen...
30 Millionen für keine Nordumfahrung
Symbolische Aktion der BISF in der Scharenbergstr.
Alles soll fließen
Verkehr: Neue Zufahrt zur Seeburger Straße
MAZ vom 11.08.2009
Von Stefan Kuschel
FALKENSEE Die Spandauer Straße in Falkensee ist zu den üblichen Stoßzeiten eine Staufalle. Eine nervenaufreibende Geduldsprobe aber ist es zu allen Zeiten zu versuchen, vom Gewerbehof, auf dem sich unter anderem ein Möbelladen und ein Aquaristik-Fachgeschäft befinden, und vom Gelände der Theodor-Fliedner-Werkstätten nach links in die Spandauer Straße Richtung Kreisverkehr abzubiegen. Kaum eine Lücke tut sich auf, und kaum ein Autofahrer gewährt Einscherenden die Einfahrt. Nun soll die Lage verbessert werden.
Bürgermeister Heiko Müller hat sich bereits mit Anliegern sowie Vertretern des Landesbetriebs Straßenwesen Potsdam weiterlesen...
16.8., 10:00 Uhr Sonntagsspaziergang zu den Teufelsbruchwiesen
Wer kennt Falkensee? Wer kennt die Teufelsbruchwiesen? Oder die Große Kuhlake?
Ich möchte einladen, diese schöne, noch sehr stille Gegend, gleich nebenan von Spandau, kennen zulernen, um die Natur zu erleben und eine Vorstellung zu bekommen, was eine geplante Schnellstraße anrichten würde.
Am Sonntag, 16.8., weiterlesen...