Umgehungsstraßen sollen Staus reduzieren - aber es kommen auch weniger Käufer in die Städte
Jens BlankennagelCOTTBUS. Extrem laut und dreckig - wegen seiner Bahnhof- straße ist Cottbus die bedeutendste Metropole des Landes - jedenfalls bei der Feinstaubbelastung. Mitten in der Stadt treffen sich dort zwei Bundesstraßen. Durch die Stadt pendelt täglich der Berufsverkehr zwischen den südlichen Lausitzer Tagebauen und den nördlichen Regionen Guben und Frankfurt (Oder). Wegen der Staus wurden die Ampeln vor Jahren so geschaltet, dass Straßenbahnen und Busse Vorfahrt haben. Doch damit wurden die Staus nur noch länger, die Feinstaubbelastung stieg weiter: weiterlesen...
Leserbrief in der MAZ vom 29 Oktober . Die MAZ lässt den Stern der Hoffnung über den Anwohnern der Bredower Straße aufgehen und stellt Linderung des Verkehrslärms in Aussicht – gleich nach den Kommunalwahlen. Wenn es denn so pressiert und nicht nur Wahltaktik hinter dieser Ankündigung steckt, sollte die Ausgangssituation etwas präzisiert werden. Die Problemzone der Bredower Straße erstreckt sich von der Falkenhagener Straße bis zur Ringstraße. Die Durchfahrt von der Hansastraße zur Falkenhagener Straße verursacht nur einen Bruchteil des Verkehrslärms. Zusätzlich zu berücksichtigen ist nahezu der gesamte den Rosentunnel passierende Verkehr, inbegriffen eine Buslinie und vor und nach weiterlesen...
Leserbrief in der MAZ vom 29 Oktober . Die Falkenseer Verkehrsprobleme sind hausgemacht – so steht es mehr oder weniger deutlich in den vielen Stellungnahmen zum Planfeststellungsverfahren zur Nordumfahrung. Schon zuvor ist die Stadtverwaltung oft kritisiert worden, weil sie Straßenbaumaßnahmen falsch, gar nicht oder zumindest unglücklich geplant und umgesetzt hat. Zu erinnern ist an „Glanzstücke“ wie die Poller-Galerie entlang der Fröbelstraße, die zu eng konzipierte Pestalozzistraße oder die halbherzig beruhigte Veltener Straße. Und an die Seegefelder Straße mit der viel zu kurzen Linksabbiegerspur in Richtung Süden oder das „Parkraumkonzept am Falkenhagener See“, das allein aus einer durchgezogenen Linie auf weiterlesen...
Leserbrief in der MAZ vom 25/26 Oktober Schon als Kind mochte ich die Schildbürgerstreiche nicht. Nun erlebe ich in meinem geliebten Geburtsort Dinge, die mich an die Schildbürger erinnern und die mich traurig stimmen. Streich 1 – Bahnhofstraße zwischen Seegefelder und Poststraße: Warum konnten die guten Gedanken aus der Potsdamer Straße nicht auf die Bahnhofstraße übertragen werden? Eine Einbahnstraße in diesem Bereich könnte die Lösung sein. Der Fußgänger läuft Gefahr, von Radfahrern umgefahren zu werden; der Radfahrer muss zu seinem eigenen Schutz den Gehweg benutzen und kommt nur langsam voran, wenn er rücksichtsvoll fährt; die zu schmalen Parktaschen verursachen weiterlesen...
Leserbrief vom 24 Oktober 2008 . Wir sind Anwohner des Havelländer Weges (Teilstück Nauener bis Innsbrucker Straße) und haben mit Befremden festgestellt, was unter provisorischer Ausbesserung verstanden wird. Wir können uns nicht vorstellen, dass der Verfasser des oben genannten Artikels sich von der Ausbesserung der Schlaglöcher überzeugt hat. In diesem Fall kann man nur von einer versuchten Ausbesserung sprechen oder schreiben. Diese Arbeiten erfolgen seit Jahren – ohne Erfolg. Der Straßenabschnitt wird prinzipiell linksseitig befahren und man kann immer nur hoffen, dass man nicht ausweichen muss auf die rechte Straßenseite. Familie Schatte, Falkensee
Leserbrief in der MAZ vom 24.10.2008 In der Zeitung lese ich „Im Herbst steigt das Wildunfallrisiko“ und „Herbstnebel führt besonders auf Landstraßen und Autobahnen schnell zu Unfällen“. Da denke ich doch gleich an die geplante Ortsumfahrung, die im Falkenseer Norden durch Wald und Wiesen führen soll. Im Stadtgebiet soll angeblich die Verkehrssicherheit erhöht werden, sagen die Befürworter. Was zumindest fraglich ist bei der relativ geringen Verkehrsentlastung. Wenn aber auf der Umgehungsstrecke bei doppelt so hoher Geschwindigkeit viel größere Gefahren lauern, kann man hier wohl nicht von hoher Verkehrssicherheit sprechen. Unfälle dürften weit gravierender ausfallen. Das ist offensichtlich das Prinzip weiterlesen...
Leserbrief vom 23.10.2008 Die Bürgermeister Heiko Müller aus Falkensee und Konrad Birkholz aus Spandau haben über die Spandauer Straße gesprochen, das verkehrliche Nadelöhr in Falkensee. Sie wollen sie vierspurig ausbauen. Wer das unterstützt, sollte Folgendes wissen: Neue, bessere, breitere Straßen ziehen mehr Verkehr an, die Straßen werden dadurch voller. Der auf die Südumgehung verlagerte Verkehr würde auf die Spandauer Straße zurückgeholt. Es kommt bei der Straßenplanung nicht vordringlich darauf an, wie breit die Straße ist, sondern wie leistungsfähig die Knotenpunkte (Kreuzungen, Kreisverkehre, Ampeln) ausgebaut sind. Der zu kleine Kreisel am Spandauer Platz, fehlende Abbiegespuren und Busbuchten sowie die erste weiterlesen...
Leserbrief in der MAZ vom 17.9. Schlecht recherchiert, parteilich dargestellt – so muss ich den Beitrag charakterisieren, der vorgeblich über die Informationsveranstaltung der Bürgerinitiative zur Nordumfahrung informieren wollte. Das beginnt schon mit dem Aufmacher auf der Titelseite: „Die Bürgerinitiative . . . informiert – zum Teil allerdings mit wackeligen Argumenten“. Man sucht in der MAZ vergeblich nach einem Aufmacher „Der Bürgermeister von Falkensee informiert – zum Teil allerdings mit wackeligen Argumenten“. Und das „wackelige“ Argument steht dann im Titel des eigentlichen Beitrags: „Verwirrung ums Tempo – Landesamt wirft Bürgerinitiative Falschinformation vor“. Falschinformation? Wenn man sich die öffentlich ausliegenden Ordner weiterlesen...
MAZ vom 17.09.08 FALKENSEE Dem Protest gegen den Bau der Nordumfahrung hat sich nun auch die Jagdgenossenschaft Falkensee angeschlossen. Das wurde Montagabend bei einer Versammlung beschlossen, bei der auch Mitglieder der Forstbetriebsgemeinschaft unter Vorsitz von Udo Appenzeller anwesend waren. So wolle man nicht nur Einwände gegen das Straßenbauprojekt erheben. Nach Informationen der MAZ ist auch mit einigen Einzelklagen von Waldbesitzern und Landwirten zu rechnen, deren Flächen vom Bau der Umfahrung betroffen sind. Nach Ansicht der Jagdgenossenschaft ist die Planung der Trasse nicht gutzuheißen, weil traditionelle Wiesen-, Wald- und Ackerflächen zerschnitten werden würden. In Gefahr gerate dadurch auch die Artenvielfalt. weiterlesen...
MAZ Leserbrief vom 09.09.08 Wer stoppt den Bürgermeister? Wir kennen nicht sehr viele Leute, die wirklich eine vierspurige Spandauer Straße und noch mehr Verkehr möchten. Wenn sich Heiko Müller und die SPD mit der an den Tag gelegten Vehemenz für die Verlängerung des Brunsbütteler Damms bis zur L 20 einsetzen würden wie sie dies beim vierspurigen Ausbau der Spandauer Straße tun, wäre für Falkensee schon viel gewonnen. Wird hier mit zweierlei Maß gemessen? Warum eine Schnellstraßen-ähnliche Spandauer Straße besser sein soll als eine Anbindung an den vorhandenen Brunsbütteler Damm, mag mir mal jemand erklären. Aber bitte einer vom Fach weiterlesen...