Vor den Theodor Fliedner-Werkstätten Falkensee gibt es oft Probleme
FALKENSEE - Wenn Peter Wolf mit seinem Kleinbus auf die Spandauer Straße einbiegen will, steht er erstmal im Stau. Ist er schließlich vorne an der Kreuzung angekommen, springt er aus dem Wagen und sprintet zur Fußgänger-ampel. „Ich drücke dann schnell auf den Knopf, damit die Autofahrer Rot bekommen. Nur dann hat man eine Chance, links abzubiegen“, berichtet der Fahrer der Falkenseer Behindertenwerkstätten „Theodor Fliedner“. Er fordert daher eine Umprogrammierung der Ampel, damit diese künftig automatisch und nicht nur bei Knopfdruck auf Rot wechselt.
Der Ausbau der Spandauer Straße nimmt Gestalt an / Geplant ist pro Richtung eine breite Spur
FALKENSEE/SPANDAU - In Spandau wird über die Vorstellungen des Landesbetriebs Straßenwesen Potsdam bereits offen geredet. In Falkensee herrscht bisher noch Schweigen. Zuständig ist der Landesbetrieb, weil es sich bei der Spandauer Straße um eine Landesstraße handelt, die auf Falkenseer Gebiet verläuft. Stadtrat Carsten-Michael Röding teilte kürzlich im Bauausschuss mit, dass nördlich neben der jetzigen Fahrbahn zwischen Landesgrenze und Kreisverkehr Spandauer Platz eine zweite Fahrbahn entstehen soll.
Vorgesehen ist dann, pro Richtung jeweils eine Fahrbahn mit Überbreite und weiterlesen...
Anwohner aus Falkensee betrachten den Gehwegbau skeptisch / Sie fordern Temporeduzierung
Von Stefan Kuschel
FALKENSEE Der Unmut in ausgebauten Falkenseer Anliegerstraßen nimmt zu. Nunmehr erwägen auch Anwohner der Veltener Straße, ihre Interessen mit juristischen Mitteln durchzusetzen. Sie sorgen sich vor allem um die Sicherheit ihrer Kinder und fordern von der Stadtverwaltung, gegen die Zunahme des Autoverkehrs vorzugehen und die Raserei zu unterbinden. In einem Schreiben an den Falkenseer Bürgermeister Heiko Müller, das auch der MAZ vorliegt, heißt es: „Wir werden keine Ruhe geben, bis sich die Geschwindigkeit und das hohe Verkehrsaufkommen so weiterlesen...
Die Bürgerinitiative Schönes Falkensee (BISF) nimmt mit großem Erstaunen zur Kenntnis, dass die Planungen zum Ausbau der Spandauer Straße in Falkensee offensichtlich schon weiter vorangeschritten sind als allgemein in der Gartenstadt bekannt. Nach Auskunft des Baustadtrats von Berlin-Spandau, Carsten-Michael Röding, soll neben der jetzigen Fahrspur - nördlich der vorhandenen Baumreihe - eine zweite Fahrbahn entstehen. In der letzten Spandauer Bauausschusssitzung teilte er mit, dass pro Richtung jeweils eine Fahrbahn mit Überbreite und ein Fahrradstreifen vorgesehen sind. Außerdem seien "Aufweitungen" an den Kreuzungen eingeplant, die das Abbiegen erleichtern und den Verkehrsfluss verbessern sollen. weiterlesen...
Die Friedrich-Ludwig-Jahn-Straße ist nicht die einzige Straße in Falkensee, die unter der autofreundlichen Stadtverwaltung für Raser freigegeben wurde. So beklagen die Anlieger der seit Juni 2006 als Anliegerstraße und Verbindung zwischen zwei Haupterschließungsstraßen ausgebauten Nachtigallstraße ein zu hohes Verkehrsaufkommen und überhöhte Geschwindigkeiten. Die im November/Dezember von der Stadt durchgeführten Messungen ergaben im Durchschnitt 1926 Fahrzeuge pro Tag, an den Wochenenden zwischen 1963 und 1543 Fahrzeuge. Die Geschwindigkeiten lagen zwischen 41 und 77 km/h, und das in einer Tempo-30-Zone. Von den Anliegern der Nachtigallstraße weiterlesen...
Anwohner der Friedrich-Ludwig-Jahn-Straße wollen Stadtverwaltung zum Handeln bringen
FALKENSEE - Der Disput zwischen Anwohnern der Friedrich-Ludwig-Jahn-Straße in Falkensee und der Stadtverwaltung spitzt sich weiter zu. Drei der Anwohner haben sich inzwischen den Beistand eines renommierten Juristen gesichert: Remo Klinger. Er erlangte kürzlich überregionale Bekanntheit, als er die Gegner des geplanten Bombodroms in der Kyritz-Ruppiner-Heide im Verfahren gegen die Bundeswehr erfolgreich vertreten hatte.
Im Namen seiner Falkenseer Mandanten, die ihm Klagevollmacht erteilt haben, hat Rechtsanwalt Klinger einen Antrag an weiterlesen...
FALKENSEE Die Bürgerinitiative „Schönes Falkensee“ (BISF) unterstützt das Ansinnen der Unfallkommission des Landkreises Havelland, den Kreisverkehr am Spandauer Platz in Falkensee möglichst bald auszubauen. Wie berichtet, war Anfang Mai von einem Baubeginn 2010 die Rede. Beim Landesbetrieb Straßenwesen Potsdam, der federführenden Behörde, hatte es indessen auf Nachfrage geheißen, der Ausbau stehe in engem Zusammenhang mit dem Bau der Nordumfahrung. Und wann der begonnen werde, sei offen. Der viel zu enge Kreisel sei der größte Engpass auf der Landesstraße L 201 und an der Abzweigung zur L 20, heißt es in einer Pressemitteilung der BISF. Dieses weiterlesen...
FALKENSEE Das Sommerfest der Bürgerinitiative „Schönes Falkensee“ (BISF) wird in diesem Jahr am 13. Juni stattfinden. Es wird auf den Seeterrassen am Falkenhagener See gefeiert und steht diesmal im Zeichen des Jubiläums der Bürgerinitiative, die vor zehn Jahren gegründet wurde. Damals hatten sich 100 Menschen zusammengeschlossen, um für ein lebenswertes und attraktives Falkensee einzutreten. Mittlerweile haben sich knapp 240 Mitglieder der BISF angeschlossen, die vom Umweltbundesamt den Status als anerkannte Umweltvereinigung verliehen bekam. Auf der Mitgliederversammlung vergangene Woche wurde der Vorstand des Vereins einstimmig in seinem Amt bestätigt. Vorsitzender weiterlesen...
Ein gelungener Liederabend zu Gunsten der BISF fand am Sonntag, 10. Mai, in Berlin-Spandau statt. Im Gemeindesaal der St. Nikolai-Kirche faszinierten Kristina und Ulrich Naudé mit romantischen Liedern zum Motto "Mitten im Schimmer der spiegelnden Wellen".Die beiden Geschwister - sie Gesang, er Pianist - interpretierten mit sichtbarer Freude Werke von Franz Schubert, Hans Pfitzner, Othmar Schoeck und Felix Mendelssohn-Bartholdy. Zu Liedern über den Frühling und die schöne Natur in der Mark Brandenburg wurden Fotos unter anderem vom Falkenhagener See an die Wand projiziert. Natur und Umwelt repräsentieren die Themen, die weiterlesen...
Falkensee (red). Auf der jüngsten Mitgliederversammlung der Bürgerinitiative Schönes Falkensee (BISF) wurde der Vorstand des Vereins einstimmig in seinem Amt bestätigt. Vorsitzender bleibt Günter Chodzinski, zweiter Vorsitzender ist Carsten Radtke. Im Jahr ihres zehnjährigen Bestehens verabschiedete die BISF zudem einen neuen Zehn-Punkte-Plan, der als Leitlinie angesehen wird. Neben dem Natur- und Umweltschutz und verschiedenen Verkehrsthemen wird sich die BISF auch den Themen bürgernahe Verwaltung und bürgerschaftliches Engagement widmen. Infos unter www.BISF.de.