Weniger Verkehr in Berlin und Brandenburg

RBB- Beitrag vom 11.06.2009 Das Verkehrsaufkommen in Berlin und Brandenburg wird bis zum Jahr 2025 deutlich zurückgehen. Zu diesem Ergebnis kommt eine gemeinsame Verkehrsprognose der Länder, die Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer und Infrastrukturminister Reinhold Dellmann (beide SPD) am Mittwoch in Berlin vorstellten. Grund sei vor allem der höhere Anteil älterer Menschen an der Bevölkerung, die zumeist nicht mehr so mobil sind. Laut der Studie wird es im Jahr 2025 in Berlin vier Prozent weniger Verkehr geben. Für Brandenburg werde ein Rückgang des Personenverkehrs um etwa 10 Prozent erwartet, gleichzeitig soll der Gütertransport im Transitverkehr aber zunehmen

Nordumfahrung: Pläne liegen nachträglich in Berlin

MAZ vom 11.06.2009

Gegner sprechen von „Panne“ / Ministerium gelassen

FALKENSEE Kurz vor ihrem Jubiläums-Sommerfest hat die Bürgerinitiative „Schönes Falkensee“ (BISF) die Debatte um die Nordumfahrung neu belebt. Im Planfeststellungsverfahren sei wieder eine „Panne“ aufgetreten, teilte Marc-Oliver Wille aus der BISF mit. So werten es die Gegner des umstrittenen Straßenbauprojekts als „Verfahrensfehler“, dass die zuständigen Behörden Brandenburgs 2008 die Planfeststellungsunterlagen nicht auch in Berlin ausgelegt haben. Da der Bezirk Spandau aber von der Trassenführung betroffen wäre, hätte er berücksichtigt werden müssen. Auf diesen Umstand habe man vergangenes Jahr mehrfach vergeblich hingewiesen. Weil die Unterlagen in Berlin nun nachträglich ausgelegt weiterlesen...

Erneute Panne im Planfeststellungsverfahren zur Nordumfahrung – Auslegung noch in Berlin

Aus gut unterrichteten Kreisen erfuhr die Bürgerinitiative Schönes Falkensee (BISF), dass ein weiterer Verfahrensfehler das Planfeststellungsverfahren zur umstrittenen Nordumfahrung Falkensees um mehrere Monate verzögern wird. Die Planungsbehörden, insbesondere der Landesbetrieb für Straßenwesen als Vorhabenträger, hatten es im letzten Jahr versäumt, die Planfeststellungsunterlagen auch in Berlin auszulegen. Da Berlin mit seinem Bezirk Spandau unmittelbar von der geplanten Trassenführung betroffen wäre, hätte der Bezirk berücksichtigt werden müssen. Die BISF hatte im Verfahren wiederholt auf diesen Fehler hingewiesen. Nun muss die Auslegung nachgeholt werden. Ein genauer Termin steht noch nicht fest. weiterlesen...

Stimmungsbild

MAZ vom 03.06.2009

Stefan Kuschel über das Falkenseer Missverhältnis von Großprojekten und Alltagsfrust

Wer in Falkensee gedacht haben sollte, angesichts der Millionenprojekte dem Alltag weniger Aufmerksamkeit widmen zu können, müsste spätestens jetzt hellhörig werden. Im Zweifel sind es subjektive Ärgernisse, die die Leute deutlich mehr bewegen als der große, glänzende Überbau. Es braut sich was zusammen in der Gartenstadt. Die Stimmung ist nicht gut bei vielen Menschen, sie pendelt zwischen Gereiztheit, Frust und Enttäuschung – in Schulen und Kitas, im Seniorenbeirat und zum Beispiel bei Anwohnern in ausgebauten Anliegerstraßen. In zwei Fällen wollen genervte und um die Sicherheit ihrer weiterlesen...

VERWALTUNG: „Wir sahen nicht die Dringlichkeit“

MAZ vom 30.05.2009

Plan für Spandauer Straße bekannt

FALKENSEE - Die Falkenseer Stadtverwaltung ist offenbar schon vor Monaten vom Landesbetrieb Straßenwesen Potsdam über einen Entwurf informiert worden, die viel befahrene und stauanfällige Spandauer Straße zwischen Landesgrenze und Kreisverkehr zu verbreitern. Bereits am 26. Februar hat es im Rathaus der Gartenstadt ein Gespräch mit Vertretern Falkensees, Spandaus und der zuständigen Landesbehörde gegeben, teilte Bürgermeister Heiko Müller in dieser Woche in der Stadtverordnetenversammlung (SVV) mit.

Doch anders als in Spandau, wo Baustadtrat Carsten-Michael Röding jüngst über den Planungsstand informierte, hatten die Verantwortlichen im Falkenseer Rathaus bei diesem sensiblen weiterlesen...

Bevorzugte Wohnlage mit Fehlern

MAZ vom 28.05.2009

Immobilien Schlechte Straßen und Nordumfahrung trüben Falkensees Gesamteindruck

Von Stefan Kuschel

FALKENSEE | Der schlechte Zustand Falkenseer Straßen, ins­besondere im Ortsteil Finkenkrug, gilt auf dem Immobilien­markt weiterhin als „großer Nachteil". Das geht aus einer aktuellen Veröffentlichung des Wirtschaftsmagazins „Capital" hervor, die sich mit den Immobilienpreisen in Pots­dam und im Berliner Umland befasst. Demnach präsentie­ren sich viele Anliegerstraßen in der Gartenstadt als „breite Sandwege mit tiefen Löchern und Kuhlen, die die Stoß­dämpfer der Autos arg belas­ten". Bereits bei ähnlichen Be­trachtungen in früheren Jah­ren hatte sich die mangelhafte Straßenqualität beim Vergleich der attraktiven Sied­lungsgegenden um Berlin he­rum weiterlesen...

Linksabbieger stehen im Stau

MAZ vom 28.05.2009

Vor den Theodor Fliedner-Werkstätten Falkensee gibt es oft Probleme

FALKENSEE - Wenn Peter Wolf mit seinem Kleinbus auf die Spandauer Straße einbiegen will, steht er erstmal im Stau. Ist er schließlich vorne an der Kreuzung angekommen, springt er aus dem Wagen und sprintet zur Fußgänger-ampel. „Ich drücke dann schnell auf den Knopf, damit die Autofahrer Rot bekommen. Nur dann hat man eine Chance, links abzubiegen“, berichtet der Fahrer der Falkenseer Behindertenwerkstätten „Theodor Fliedner“. Er fordert daher eine Umprogrammierung der Ampel, damit diese künftig automatisch und nicht nur bei Knopfdruck auf Rot wechselt.

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Nadelöhr wird breiter

MAZ vom 27.05.09

Der Ausbau der Spandauer Straße nimmt Gestalt an / Geplant ist pro Richtung eine breite Spur

FALKENSEE/SPANDAU - In Spandau wird über die Vorstellungen des Landesbetriebs Straßenwesen Potsdam bereits offen geredet. In Falkensee herrscht bisher noch Schweigen. Zuständig ist der Landesbetrieb, weil es sich bei der Spandauer Straße um eine Landesstraße handelt, die auf Falkenseer Gebiet verläuft. Stadtrat Carsten-Michael Röding teilte kürzlich im Bauausschuss mit, dass nördlich neben der jetzigen Fahrbahn zwischen Landesgrenze und Kreisverkehr Spandauer Platz eine zweite Fahrbahn entstehen soll.

Vorgesehen ist dann, pro Richtung jeweils eine Fahrbahn mit Überbreite und weiterlesen...

In der „Veltener“ rumort es Verkehr

MAZ vom 25.05.2009

Anwohner aus Falkensee betrachten den Gehwegbau skeptisch / Sie fordern Temporeduzierung


Von Stefan Kuschel

FALKENSEE Der Unmut in ausgebauten Falkenseer Anliegerstraßen nimmt zu. Nunmehr erwägen auch Anwohner der Veltener Straße, ihre Interessen mit juristischen Mitteln durchzusetzen. Sie sorgen sich vor allem um die Sicherheit ihrer Kinder und fordern von der Stadtverwaltung, gegen die Zunahme des Autoverkehrs vorzugehen und die Raserei zu unterbinden.
In einem Schreiben an den Falkenseer Bürgermeister Heiko Müller, das auch der MAZ vorliegt, heißt es: „Wir werden keine Ruhe geben, bis sich die Geschwindigkeit und das hohe Verkehrsaufkommen so weiterlesen...

Zum geplanten Ausbau der Spandauer Straße

Die Bürgerinitiative Schönes Falkensee (BISF) nimmt mit großem Erstaunen zur Kenntnis, dass die Planungen zum Ausbau der Spandauer Straße in Falkensee offensichtlich schon weiter vorangeschritten sind als allgemein in der Gartenstadt bekannt. Nach Auskunft des Baustadtrats von Berlin-Spandau, Carsten-Michael Röding, soll neben der jetzigen Fahrspur - nördlich der vorhandenen Baumreihe - eine zweite Fahrbahn entstehen. In der letzten Spandauer Bauausschusssitzung teilte er mit, dass pro Richtung jeweils eine Fahrbahn mit Überbreite und ein Fahrradstreifen vorgesehen sind. Außerdem seien "Aufweitungen" an den Kreuzungen eingeplant, die das Abbiegen erleichtern und den Verkehrsfluss verbessern sollen.   weiterlesen...
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