STADTENTWICKLUNG: Lücken im Netz
MAZ vom 18.11.2009
Falkenseer Grüne fordern mehr Radwege / Stadt will Schulweg-Konzept mit einbeziehen
FALKENSEE - In Münster und Osnabrück, da kennt sich Gerd Gunkel gut aus. Der Falkenseer Stadtverordnete der Grünen ist privat häufig dort und genießt das gut ausgebaute Netz an Fahrradwegen. Kein Vergleich zum Angebot in Falkensee, wie er sagt, obwohl Städte und die flachen Landschaften eigentlich gut vergleichbar seien. „In Falkensee hat das Radfahren einen geringeren Stellenwert“, sagte Gerd Gunkel. Und legte nach.
Der Bau von Radwegen werde vernachlässigt. Die wenigen Routen seien ein Angebot „für den Sonntagsverkehr, für die Kür“. Vernachlässigt aber weiterlesen...
Halbleer
MAZ vom 18.11.2009
Stefan Kuschel zur Debatte über Qualität und Menge Falkenseer Radwege
Ist das Glas halbvoll oder halbleer? Auch wenn das Bild schief ist – zur neu entflammten Debatte um Qualität und Menge Falkenseer Radwege passt die Frage trotzdem. Natürlich sind Strecken neu entstanden, natürlich radeln Kinder und Erwachsene heute flüssiger – wenn auch oft leider immer noch unter Gefahren – durch die Stadt als vor einigen Jahren. Und natürlich bieten auch Gehwege Radlern Schutz. Doch zur Falkenseer Radfahr-Wirklichkeit gehört eben auch, was die Grünen als Differenz zwischen der sonntäglichen Kür und der alltäglichen Pflicht bezeichnen – es weiterlesen...
Minimale Verbesserungen, große Schäden
ZU VERSCHIEDENEN LESERBRIEFEN ZUR NORDUMFAHRUNG UND ZUR BÜRGERINITIATIVE „SCHÖNES FALKENSEE“
Leserbrief in der MAZ vom 13.11.2009
Gelegentlich wird in Leserbriefen vermutet, dass diese so genannte Umgehungsstraße, die mitten im Ortsteil Falkenhöh enden soll, den Verkehr in der Innenstadt stark reduzieren und deutliche Verbesserungen bringen würde. Dass dies nicht zutrifft, ist den Verkehrsgutachten der Landesstraßenplaner zu entnehmen und durch externe Fachleute bestätigt. Kernfrage ist, wie sich solch eine „Umgehungsstraße“ auf den Verkehr in den Durchgangsstraßen der Stadt auswirkt. Die Einwohner Falkensees weiterlesen...
BÜRGERVERSAMMLUNG
MAZ vom 11.11.2009
Die BISF lädt am 23. November zu einer Bürgerversammlung zum Ausbau der Spandauer Straße. Sie beginnt um 19 Uhr in den Theodor-Fliedner-Werkstätten an der Spandauer Straße 113. Viele Bürger sind laut BISF besorgt, dass die Verbreiterung der Spandauer Straße Nachteile bringt und die Lebens- und Einkaufsqualität leiden könnte. Über den Stand der Planung und mögliche Folgen soll gesprochen werden. Baubeginn ist frühestens 2011. kusch
Umfahrung: BI fordert neue Prüfung
MAZ vom 11.11.2009
Gegner des Straßenprojekts sprechen von Mängeln im Bedarfsplan
FALKENSEE - Der neue Landesstraßenbedarfsplan, den die Landesregierung 2010 beschließen will und in dem Neu- und Ausbauvorhaben verzeichnet sind, sorgt in Falkensee weiter für Ärger. Die Bürgerinitiative „Schönes Falkensee“ (BISF) hat darin Gesetzesverstöße entdeckt. So werten es die Gegner des geplanten Nordteils der Falkenseer Ortsumfahrung als Formfehler, dass die Trasse im Entwurf für den Bedarfsplan als „indisponible Maßnahme“ eingestuft wird. Bleibt das so, bedeutet das, dass die Notwendigkeit ihres Baus nicht mehr überprüft wird.
Nach Auskunft von Marc-Oliver Wille aus der BISF ist die weiterlesen...
Machtfragen versus Sachfragen Verkehrspolitik
Die Falkenseer Opposition ist sauer
MAZ vom 05.11.09 FALKENSEE „Wenn hier einer noch Zweifel haben sollte, dass nicht Sachfragen, sondern Machtfragen in diesem Gremium dominieren, der wird spätestens jetzt eines Besseren belehrt.“ Empört kommentierte Ursula Nonnemacher, Fraktionsvorsitzende von Grünen/ABü, in der jüngsten Stadtverordnetenversammlung (SVV) eine Vorlage, die von den Fraktionen von CDU und SPD eingereicht worden war. Darin wird die Verwaltung aufgefordert, sich bei der Planung des Landesstraßenbedarfs für 2010 vernehmlich einzubringen und in der sogenannten Öffentlichkeitsbeteiligung auf die Verlängerung des Brunsbütteler Damms (auf Dallgower Gebiet) bis zur L 20 zu drängen. Da dieser Lückenschluss durchaus ein sinnvoller Beitrag weiterlesen...Zunehmende Ablehnung der Nordumfahrung Falkensee
Vorgelegte Planungen sind „nicht genehmigungsfähig“
Falkenseer Kurier Nummer 10, Jahrgang 7
Zum Ablauf der Einwendungsfrist im Planfeststellungsverfahren zum Neubauder Ortsumgehung Falkensee haben in diesem Jahr mehr als 3.000 Bürger in Berlin-Spandau ihre Ablehnung gegen das umstrittene Bauprojekt geäußert. Bereits im letzten Jahr konnten im Landkreis Havelland etwa 3.500 Einwendungen verzeichnet werden, so dass nun mehr als 6.500 Menschen den Planungen des Landesamtes für Straßenwesen in Brandenburg eine klare Absage erteilen.
Viele Spandauer waren entsetzt über die vorgestellten Planungen und äußerten ihre Verwunderung, dass es zuvor keine Information darüber gab. Der Baustadtrat von Spandau, Carsten-Michael Röding, erklärte wiederholt, dass der weiterlesen...
Erzürnte Anwohner lassen nicht locker
Strassen IG spricht von Verstößen der Stadt
MAZ vom 21.10.09
FALKENSEE Die Interessengemeinschaft (IG) „Ruhiges Falkensee“ nimmt die Stadtverwaltung weiter mit Attacken zu den Themen Anliegerstraßen und Verkehr ins Visier. So kursiert Zeit ein Schreiben mit dem Titel „Falkensee – Wilder Osten inklusive“, in dem der IG-Vorsitzende Detlef Hardorp auf die Rechtslage verweist. Darin finden sich, so seine Interpretation, viele Widersprüche zum bisherigen Agieren der Falkenseer Verwaltung. Die zentrale Schlussfolgerung lautet: Die „propagierte gleichmäßige Verteilung des Verkehrs und somit die gleichmäßige Verteilung des Lärms ist rechtswidrig und verboten.“
Detlef Hardorp bezieht sich nunmehr auch auf das Bundesimmissionsschutzgesetz, weiterlesen...