Kategorie-Archiv: Nordumfahrung

Brunsbütteler Damm: Verlängerung kein Thema, Nordumfahrung ja

Brawo vom 3. August 2014 Das von Jörg Vogelsänger geleitetete Infrastrukturministerium des Landes Brandenburg hat weiterhin keine Ambitionen, die Verlängerung des Brunsbütteler Damms von Spandau ins Havelland für erstrebenswert zu halten, geschweige denn realisieren zu wollen oder als notwendig zu erachten. Die Nordumfahrung ist dagegen nicht vom Tisch. Das geht aus der Antwort einer Kleinen Anfrage hervor, die der Landtagsabgeordnete und verkehrspolitische Sprecher der Linksfraktion, Rene Kretzschmar, gestellt hatte. "Die Bundesstraße B 5 stellt die großräumige und überregionale Verbindung zwischen Berlin und Falkensee bis Nauen sicher. Aus diesem Grund gibt es aus verkehrsplanerischer Sicht des Landes Brandenburg keine Notwendigkeit weiterlesen...

Park & Ride auf dem Abstellgleis

Berliner Morgenpost 16.2.2014 Berlin will Parkplätze zum Umsteigen nicht mehr fördern. Verkehrsexperten und Politiker sehen das jedoch kritisch Helga Labenski Acht Uhr morgens auf der Seegefelder Straße in Spandau. Autos reihen sich Stoßstange an Stoßstange. Jeder zweite Wagen trägt im Kennzeichen die Buch- staben HVL für den Landkreis Havel- land - Pendler aus Brandenburg auf dem Weg zu ihrem Arbeitsplatz in Berlin. Die wenigen Park&Ride-Plätze (P&R) an der parallel verlaufenden Regional- bahntrasse sind um diese Zeit längst belegt. Der Parkplatz am Bahnhof Albrechtshof sogar gesperrt. Bei Berufs- pendlern aus dem Berliner Umland ist die unbefestigte Fläche besonders beliebt, weil weiterlesen...

Brunsbütteler Damm wieder im Fokus

BRAWO vom 12.08.12

 

Lokales (MZV) Havelland – Die Erhebung der Lkw-Maut auf der B5 zwischen Nauen und der Stadtgrenze Berlins sorgt weiterhin für Verdruss. Während die betroffenen Kommunen den Ausweichverkehr fürchten, bringt Kreisdezernent Dr. Henning Kellner im Zuge dessen den Lückenschluss des Brunsbütteler Damms wieder ins Gespräch. Das Verkehrsministerium des Landes Brandenburg wiegelt dagegen ab.

clip_image001 Der Lückenschluss des Brunsbütteler Damms bleibt wohl nur ein Wunschtraum. © Kühl

Kellner, als Dezernent unter anderem für verkehrspolitische Fragen zuständig, ist kein weiterlesen...

Nordumfahrung: Müller will keinen Rechtsstreit

BRAWO vom 6.5.2012

Falkensee (MZV) Falkensees Bürgermeister Heiko Müller (SPD) will sich auf keine rechtlichen Auseinandersetzungen einlassen, sollte sich im bisher noch laufenden Planfeststellungsverfahren offenbaren, dass ein Bau der Nordumfahrung nach Abklopfen aller Pro- und Contra-Argumente nicht zweckdienlich sei. „Sollte die fachliche Entscheidung so getroffen werden, macht ein Rechtsstreit keinen Sinn. Dann ist das zu akzeptieren und zu respektieren“, sagte er auf Anfrage.

Müller, der weiterhin davon überzeugt ist, dass die Nordumfahrung den Verkehr in der Gartenstadt entscheidend entlasten werde, rechnet allerdings momentan nicht mit einem zeitnahen Abschluss des Planfeststellungsverfahrens.

Dass, wenngleich nicht offiziell, dafür aber hinter vorgehaltener Hand, weiterlesen...

Petition zum Straßenneubaustopp

Bürgerinitiativen aus Sachsen und weiteren Bundesländern, die wie wir bereits mehrere Jahre gegen unsinnige und fragwürdige Verkehrsprojekte kämpfen, haben eine Petition zum Vorrang der Erhaltung von Straßen vor dem Straßenneubau initiiert. Der Forderung schließen wir uns gerne an. Deshalb die Bitte an alle: Bitte die Petition lesen und online mitzeichnen und bitte auch an Freunde, Bekannte und Mitstreiter weiterleiten.
Die Petition ist bis zum 20. Dezember 2011 als öffentliche Online-Petition zur Mitunterzeichnung freigegeben. Sie muss in dieser Frist 50.000 Unterschriften erhalten, damit sich der Petitionsausschuss des Bundestages in einer öffentlichen Anhörung mit dem Anliegen beschäftigen muss. Ausführliche Informationen weiterlesen...

Tour de Natur am 5. August in Falkensee – Demo gegen die Nordumfahrung

Pressemitteilung

Am 5. und 6. August (Freitag und Samstag) macht die „Tour de Natur“ Halt in Falkensee. Bei dieser ökologisch orientierten Fahrradveranstaltung, die bundesweit Beachtung findet, handelt es sich um eine Mischung aus Freizeitsport und politischer Demonstration. In diesem Jahr führt die 21. Auflage dieses Ereignisses unter dem Motto „aktiv – umweltbewusst – unaufhaltsam“ in 15 Etappen durch Norddeutschland. Start war am 23. Juli in Hamburg; über Magdeburg und Potsdam geht es nach Berlin.

Am 5. August beginnt die 14. Etappe um 9.30 Uhr in Potsdam und führt über das Naturschutzzentrum Döberitzer Heide nach Falkensee. Dort soll es nachmittags weiterlesen...

Zur Zustimmung des Infrastrukturausschusses zum Landesstraßenbedarfsplan-Gesetz

Den gestrigen Beschluss des Infrastrukturausschusses des Landtages, dem Entwurf des Landesstraßenbedarfsplan-Gesetzes mit der dort enthaltenen Ortsumfahrung Falkensee zuzustimmen, sieht die Bürgerinitiative Schönes Falkensee (BISF) mit einem lachenden und einem weinenden Auge.

Enttäuscht ist die BISF darüber, dass die „Nordumfahrung“ als geplante Maßnahme im Bedarfsplan erhalten blieb, obwohl sie nachgewiesenermaßen wenig Nutzen, ein großes Risiko für die Umwelt und hohe Kosten für den Landeshaushalt bringen würde. Selbst die Landtags-Fraktion der Linken äußerte große Bedenken an der Falkenseer Ortsumfahrung. Aber sie musste sich offensichtlich dem internen Druck der SPD in der Regierungskoalition beugen, die den Bedarfsplan unbedingt für ihren Minister Vogelsänger weiterlesen...

Merkwürdigkeiten vor der Ausschusssitzung zum Landesstraßenbedarfsplan

Am 16. Juni (Donnerstag) steht im Infrastrukturausschuss des Landtages wieder der vielfach kritisierte Landesstraßenbedarfsplan auf dem Programm. Während der Anhörung am 17. Februar hagelte es Proteste von vielen Seiten gegen die Straßenplanungen des Infrastrukturministeriums. Auch im Nachgang häufen sich die Beschwerden über kaputte Landesstraßen im ganzen Land, weil zu wenig für die Instandhaltung des bestehenden Straßennetzes getan wird (vgl. Artikelauszüge im Anhang). Andererseits ist nicht nachvollziehbar, dass 16 Jahre alte Planungen für den Neubau von „indisponiblen“ Straßen ungeprüft in den Bedarfsplan übernommen werden sollen, obwohl dies dem Gesetz widerspricht und der Nutzen zweifelhaft ist. Immerhin haben sich in den weiterlesen...