Gegen eine Nordumfahrung von Falkensee
IG Bauen- Agrar- Umwelt
Kreisverband Nauen Ortsverband Berlin- Spandau
Als Industriegewerkschaft Bauen- Agrar- Umwelt sind wir natürlich an Arbeitsplätzen für unsere KollegInnen interessiert. Wir fragen uns allerdings, warum die Gelder dafür besonders üppig fließen, wenn die Projekte mit der Zerstörung von Natur verbunden sind.
Wir halten die geplante Nordumfahrung für eine ausgesprochene Schnapsidee. Ein Teil der Stadt wird geringfügig von Verkehr entlastet zum Nachteil anderer Wohngebiete und eines Naturschutzgebietes. Insgesamt wird der Verkehr eher zunehmen. Das soll 30 Millionen Euro kosten. Was könnte man dafür alles an Nützlichem bauen!
Wir unterstützen daher die Bürgerinitiative Schönes weiterlesen...
Straßen, Bahnen, Länderfusion, Verkehr
Experten stellten der Landesplanung ein schlechtes Zeugnis aus, die Kandidaten sahen auch Verbesserungsbedarf
MAZ vom 18.09.2009
Rainer Speer tut sich schwer mit dem Brunsbütteler Damm, die Regionalbahn wollen alle fördern.
FALKENSEE Taxifahrer Thomas Steickardt schaute traurig drein, Verkehrsexperte Detlef Hardorp konnte sich vor Erregung kaum auf seinem Stuhl halten und Thomas Lenkitsch fielen gleich mehrere hübsche Synonyme für die in seinen Augen schlimmen Zustände in der Straßen- und Verkehrsplanung in der Region ein. Die Taxis stehen morgens auf der Spandauer Straße in Falkensee, die Nordumfahrung ist höchst umstritten, mit den Bus- und Bahnanbindungen klemmt es an weiterlesen...
STADTBILD: Ruhige Straßen mit Erlebnisfaktor
MAZ vom 14.09.2009
Falkenseer Bürgerverein lud zum Werkstattgespräch über Verkehrsentwicklungsplanung
FALKENSEE - Spielende Kinder auf ruhigen Straßen, Jugendliche, die sich mit älteren Leuten auf Parkbänken unterhalten, Wohnen zwischen viel Grün ohne Straßenlärm und Abgase, Radfahren ohne Angst, Autofahrer, die Rücksicht nehmen. Diese Idealvorstellungen von einem lebenswerten Wohnumfeld teilen offenbar viele Falkenseer. Das wurde gestern beim Werkstattgespräch „Lebensraum Straße“ im Bürgerhaus Finkenkrug deutlich. Der Bürgerverein, der Seniorenbeirat und die Lokale Agenda hatten die Fraktionen und Bürger eingeladen, um einen Konsens für die Stadt- und Verkehrsplanung zu erreichen, der als Vorschlag in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht werden soll.
„Bei weiterlesen...
Verkehr Ortsumfahrung nahe Schönwalde noch nicht vom Tisch
MAZ vom 12.9.2009
SCHÖNWALDE-GLIEN Die Verwaltung von SCHöNWALDE muss sich noch einmal mit einem Straßenprojekt beschäftigen, das sie längst abgehakt hatte: die Hennigsdorfer Ortsumgehung.
Diese Straße will das Land Brandenburg innerhalb der nächsten 15 Jahre bauen. Das geht aus dem Entwurf eines Bedarfsplanes für die Landesstraßen hervor. Als mögliche Trassen hat das Infrastrukturministerium den Hennigsdorfern drei Varianten vorgeschlagen, zu denen sie bis 15. Oktober Stellung nehmen sollen. Eine davon, die „ortsferne Ortsumgehung“, führt in einem Bogen um Hennigsdorf herum – und weniger als 50 Meter am Ortsrand von SCHöNWALDE-Siedlung vorbei.
Eine weiterlesen...
Infoveranstaltung der BISF im Eiskeller
Zur Veranstaltung der BISF im Pferdehof Näcke am 22.08.09 kamen rund 30 Menschen, vorwiegend aus dem Spandauer Eiskeller, um sich über den Planungsstand der umstrittenen Nordumfahrung zu informieren.
Frau Malischewski und Herr Knarr vom Vorstand der BISF stellten das Bauvorhaben kurz vor und erläuterten die Modalitäten des Planfeststellungsverfahrens. Sie wiesen darauf hin, dass die versäumte Auslegung der Pläne in Berlin jetzt in Spandau bis zum 09.09.09 nachgeholt wird. Einwendungen können bis zum 23.09.09 eingereicht werden. Eine detaillierte Beschreibung des Verfahrens mit Hilfen zum Verfassen von Einwendungen findet sich in der Sommer-Ausgabe 2009 der BISF-INFO-AKTUELL, die im Eiskeller verteilt weiterlesen...
Infos zur Falkenseer Nordumfahrung
VERKEHR: Ein Fall für die Richter
MAZ vom 18.08.09
Streit um Belastung Falkenseer Anliegerstraßen spitzt sich weiter zu / Anwohner wollen kooperieren
FALKENSEE - Gelegentlichen Sinn für Humor beim Argumentieren lässt sich Detlef Hardorp nicht nehmen. Wäre die Friedrich-Ludwig-Jahn-Straße in Falkensee, wo er wohnt, auf beiden Seiten mit Hochhäusern bebaut, dann könnte es sein, dass jede Stunde bis zu 400 Autos auf dieser Strecke unterwegs wären. Und vermutlich wäre es dann tatsächlich so, dass diese Blechlawine überwiegend aus Anliegern bestehen würde. Sagt Hardorp.
„Überwiegend aus Anliegern“ – das ist Hardorp zufolge die entscheidende Definition, wenn es um die Frage geht, wie hoch weiterlesen...
Stefan Kuschel über die juristische Zuspitzung im Falkenseer Verkehrsstreit
MAZ vom 18.08.09
Betrachtet man das Beharrungsvermögen bei allen Beteiligten im Falkenseer Streit um die statthafte Verkehrsbelastung in Anliegerstraßen, war die juristische Zuspitzung nur eine Frage der Zeit. Da sich die Fronten nach Lage der Dinge nicht werden einigen können, ist ein Richterspruch vermutlich auch die sinnvollste Lösung. Weder Stadt noch Kreis lenken ein, Anwohner berufen sich auf eigene Zahlen und verweisen auf geltendes Recht. So wird also das Verwaltungsgericht entscheiden, ob die Durchlässigkeit der Friedrich-Ludwig-Jahn- und der Veltener Straße spürbar verringert werden muss. Wenn das Ergebnis tatsächlich lauten sollte, dass diese Strecken nach ihrem Ausbau keine Anlieger-, sondern weiterlesen...