VERKEHR: Ausbau im Zwielicht
MAZ vom 27.11.2009
An der Spandauer Straße in Falkensee wächst die Sorge vor neuer Fahrspur
FALKENSEE - Der Falkenseer Bürgermeister ist verstimmt. „Das ist typisch für diese BI“, schimpft Heiko Müller, „ausgerechnet einzuladen, wenn der Finanzausschuss tagt und die Verwaltung keine Zeit hat, dabei zu sein.“ Die BI, das ist die Bürgerinitiative „Schönes Falkensee“ (BISF), die in dieser Woche Anwohner und Geschäftsleute zu Information und Diskussion über den Ausbau der Spandauer Straße gebeten hatte. Und sie weist Müllers Vorwurf zurück. Gerne hätte man jemanden aus dem Rathaus dabeigehabt. Da es dort aber generell kein Interesse gegeben habe, weiterlesen...
Planungsfehler
MAZ vom 27.11.2009
Stefan Kuschel über den beabsichtigten Ausbau der Spandauer Straße in Falkensee
Dass der anstehende Ausbau der Spandauer Straße in Falkensee nicht geräuschlos über die Bühne geht, verwundert nicht. Die viel befahrene und stauanfällige Strecke ist zu wichtig für das Funktionieren des Verkehrsflusses in der Gartenstadt – genau das aber klappt bereits seit Jahren nicht mehr, und deshalb ist die Spandauer Straße ein Dauerärgernis. In den vergangenen Jahren wurden hier viele Fehler gemacht, die sich jetzt bitter rächen. Anwohner blicken mit Sorge auf die zusätzliche Spur. Sofortmaßnahmen aber wie das Einrichten von Haltebuchten für die Busse werden weiterlesen...
ZU „MACHTFRAGEN VS. SACHFRAGEN“ VOM 5.11.
Leserbrief in der MAZ vom 20.11.2009
Dem Süden ist es egal
Aus meiner Sicht ist die Aussage des Falkenseer Stadtverordneten Norbert Kunz (SPD) zu relativieren, der meinte, „es gibt in dieser Stadt eine klare Mehrheit für die Nordumfahrung.“ Den Bürgern aus dem Süden Falkensees ist die Umgehungsstraße vermutlich ziemlich egal, weil sie davon sowieso nicht berührt würden. Den Anwohnern an den nördlichen Durchgangsstraßen würde sie nur sehr wenig nutzen, alles Andere ist Wunschdenken. Vor allem aber gibt es eine tausendfache Ablehnung, die sich im Planfeststellungsverfahren innerhalb weniger Wochen eindrucksvoll gezeigt hat. Wird dieser Bürgerwille gar nicht respektiert?
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Fahrradwege in Falkensee – wie unterstützt der Verkehrsentwicklungsplan deren Entwicklung?
Einladung
zur Veranstaltung der BUND Ortsgruppe Falkensee am 26.11.2009 um 19.30 Uhr im Haus am Anger, Falkenhagener Str. 16, 14612 Falkensee Ruhige und sichere Straßen durch mehr Fahrradverkehr sind unser Ziel! Als Grundlage für eine spannende Diskussion dienen folgende Beiträge: ● „Fahrradstraßen und andere Möglichkeiten fahrradfreundlicher Verkehrspolitik, Beispiele aus Berlin“ M. Schlegel, Referent für Verkehrspolitik beim BUND in Berlin ● „Fahrradwege“ H. Höhlig, Beigeordneter und Dezernent, Bauverwaltung Falkensee ● „Fahrradwegsituation in Falkensee aus Grüner Sicht“ U. Nonnemacher, Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen - ABÜ in der Stadtverordnetenversammlung Falkensee ● „Falkensee - Zukunft Fahrradstadt?“ n.g. Lokale AGENDA 21 Falkensee, AG weiterlesen...STADTENTWICKLUNG: Lücken im Netz
MAZ vom 18.11.2009
Falkenseer Grüne fordern mehr Radwege / Stadt will Schulweg-Konzept mit einbeziehen
FALKENSEE - In Münster und Osnabrück, da kennt sich Gerd Gunkel gut aus. Der Falkenseer Stadtverordnete der Grünen ist privat häufig dort und genießt das gut ausgebaute Netz an Fahrradwegen. Kein Vergleich zum Angebot in Falkensee, wie er sagt, obwohl Städte und die flachen Landschaften eigentlich gut vergleichbar seien. „In Falkensee hat das Radfahren einen geringeren Stellenwert“, sagte Gerd Gunkel. Und legte nach.
Der Bau von Radwegen werde vernachlässigt. Die wenigen Routen seien ein Angebot „für den Sonntagsverkehr, für die Kür“. Vernachlässigt aber weiterlesen...
Halbleer
MAZ vom 18.11.2009
Stefan Kuschel zur Debatte über Qualität und Menge Falkenseer Radwege
Ist das Glas halbvoll oder halbleer? Auch wenn das Bild schief ist – zur neu entflammten Debatte um Qualität und Menge Falkenseer Radwege passt die Frage trotzdem. Natürlich sind Strecken neu entstanden, natürlich radeln Kinder und Erwachsene heute flüssiger – wenn auch oft leider immer noch unter Gefahren – durch die Stadt als vor einigen Jahren. Und natürlich bieten auch Gehwege Radlern Schutz. Doch zur Falkenseer Radfahr-Wirklichkeit gehört eben auch, was die Grünen als Differenz zwischen der sonntäglichen Kür und der alltäglichen Pflicht bezeichnen – es weiterlesen...
Minimale Verbesserungen, große Schäden
ZU VERSCHIEDENEN LESERBRIEFEN ZUR NORDUMFAHRUNG UND ZUR BÜRGERINITIATIVE „SCHÖNES FALKENSEE“
Leserbrief in der MAZ vom 13.11.2009
Gelegentlich wird in Leserbriefen vermutet, dass diese so genannte Umgehungsstraße, die mitten im Ortsteil Falkenhöh enden soll, den Verkehr in der Innenstadt stark reduzieren und deutliche Verbesserungen bringen würde. Dass dies nicht zutrifft, ist den Verkehrsgutachten der Landesstraßenplaner zu entnehmen und durch externe Fachleute bestätigt. Kernfrage ist, wie sich solch eine „Umgehungsstraße“ auf den Verkehr in den Durchgangsstraßen der Stadt auswirkt. Die Einwohner Falkensees weiterlesen...
BÜRGERVERSAMMLUNG
MAZ vom 11.11.2009
Die BISF lädt am 23. November zu einer Bürgerversammlung zum Ausbau der Spandauer Straße. Sie beginnt um 19 Uhr in den Theodor-Fliedner-Werkstätten an der Spandauer Straße 113. Viele Bürger sind laut BISF besorgt, dass die Verbreiterung der Spandauer Straße Nachteile bringt und die Lebens- und Einkaufsqualität leiden könnte. Über den Stand der Planung und mögliche Folgen soll gesprochen werden. Baubeginn ist frühestens 2011. kusch
Umfahrung: BI fordert neue Prüfung
MAZ vom 11.11.2009
Gegner des Straßenprojekts sprechen von Mängeln im Bedarfsplan
FALKENSEE - Der neue Landesstraßenbedarfsplan, den die Landesregierung 2010 beschließen will und in dem Neu- und Ausbauvorhaben verzeichnet sind, sorgt in Falkensee weiter für Ärger. Die Bürgerinitiative „Schönes Falkensee“ (BISF) hat darin Gesetzesverstöße entdeckt. So werten es die Gegner des geplanten Nordteils der Falkenseer Ortsumfahrung als Formfehler, dass die Trasse im Entwurf für den Bedarfsplan als „indisponible Maßnahme“ eingestuft wird. Bleibt das so, bedeutet das, dass die Notwendigkeit ihres Baus nicht mehr überprüft wird.
Nach Auskunft von Marc-Oliver Wille aus der BISF ist die weiterlesen...