Kategorie-Archiv: Nordumfahrung

Nordumfahrung Falkensee immer unwahrscheinlicher – BISF: Verfahren stoppen!

Trasse NU Ausschnitt Pressemitteilung der BISF  Eine aktuelle Auskunft der brandenburgischen Ministerin für Infrastruktur und Landesplanung Kathrin Schneider lässt die umstrittene Nordumfahrung Falkensee immer unwahrscheinlicher werden. Aus der Antwort auf eine Kleine Anfrage der Landtagsabgeordneten Ursula Nonnemacher (Landtagsdrucksache 6/4745), die der BISF vorliegt, wird deutlich, dass das 2008 gestartete Planfeststellungsverfahren keine Chance auf einen Abschluss hat. Aufgrund der mittlerweile überholten Planungsunterlagen sind neue Untersuchungen und eine erneute Beteiligung der Öffentlichkeit erforderlich. Das Verfahren steht damit nach vielen Jahren wieder am Anfang. Schon in einem Brief an die BISF vor einigen Wochen erklärte das Ministerium zum Planungsstand, dass „eine ganze Reihe schwieriger Abwägungen weiterlesen...

Ausbau des Kreisverkehrs am Spandauer Platz ab Juli 2016

Kreisverkehr_Spandauer_Platz Der Neubau des Kreisverkehrs am Spandauer Platz in Falkensee startet am 11. Juli 2016, wie uns der Landesbetrieb für Straßenwesen mitteilte. Der Kreisverkehr wird einen Durchmesser von 60 Metern und verbesserte Zu- und Abfahrten erhalten – mit dieser erhöhten Kapazität sollen die Verkehre besser abgewickelt und Staus reduziert werden. Durch einen nördlich gelegenen Fuß- und Radweg verbessern sich die Wegeangebote für Fußgänger und Radfahrer. Der Kreisverkehr selbst wird einspurig und nicht – wie früher u.a. auch im Rahmen der Nordumfahrung geplant – zweispurig ausgestaltet. Ergänzend dazu wird das Teilstück der Spandauer Straße zwischen Kreisverkehr und Humboldtallee ausgebaut. Hierzu soll weiterlesen...

„Nordumfahrung“: Feiler will endgültige Antworten

Trasse NU Ausschnitt Artikel aus der Brawo / Märkische Online Zeitung vom 17. Januar 2016 Falkensee (MOZ) - Seit mehr als 22 Jahren wird über die "Nordumfahrung" in Falkensee gestritten und zugleich mehrheitlich politisch abgelehnt. Auch die Bürgerinitiative Schönes Falkensee (BISF) stemmt sich vehement gegen das Anliegen. Doch latent herrscht weiterhin keine Klarheit, ob das Projekt nun realisiert wird, oder eben doch nicht. Klare Aussagen dazu hat nun der CDU-Bundestagsabgeordnete Uwe Feiler von Infrastrukturministerin Kathrin Schneider (SPD) gefordert.

In einem an sie adressierten Schreiben erhofft sich Feiler "eine eindeutige Antwort zur Haltung der Landesregierung" - etwa mit Blick weiterlesen...

„Sieben Jahre nichts passiert“ – BISF schickt Offenen Brief zur „Nordumfahrung“ ans Infrastrukturministerium

Die Bürgerinitiative Schönes Falkensee (BISF) stellt fest, dass auch sieben Jahre nach dem Start des Planfeststellungsverfahrens zur Falkenseer „Nordumfahrung“ und 22 Jahre (!) nach Aufnahme der Planungen kein Fortschritt zu erkennen ist und das Verfahren zur Farce zu verkommen droht. Auch die Staatssekretärin Katrin Lange konnte in der Fernsehsendung “rbb aktuell“ am 3. Juli in Falkensee keine Hoffnung machen, dass die umstrittene Straßenbaumaßnahme in absehbarer Zeit umgesetzt werden wird. Nun hat die BISF einen Offenen Brief an das Brandenburger Infrastrukturministerium geschickt, um auch die neue Ministeriumsspitze auf die unsinnige Planung hinzuweisen. Diesen Brief finden Sie im Anhang. Die aktuellen weiterlesen...

BISF: Stadt sollte Auftrag zur Lärmaktionsplanung ernster nehmen!

Die Bürgerinitiative Schönes Falkensee (BISF) setzt sich dafür ein, dass die Falkenseer Stadtverwaltung und Stadtverordneten den gesetzlichen Auftrag zur Lärmaktionsplanung ernster nehmen. Im Entwurf der zweiten Stufe des städtischen Lärmaktionsplans und in den Abwägungen zu den eingegangenen Hinweisen der Bürger, die mit erheblicher Verspätung kürzlich im Stadtentwicklungsausschuss diskutiert wurden, finden sich mehrere Versäumnisse, die die BISF kritisiert. So fordert das Bundes-Immissionsschutzgesetz, dass in den Lärmaktionsplänen so genannte „ruhige Gebiete“ ausgewiesen werden, die der Bevölkerung zur Erholung dienen. Denn der Aktionsplan soll nicht nur eine Lärmminderung dort erreichen, wo mehr Lärm als zulässig entsteht, er soll auch dafür sorgen, dass weiterlesen...

Neujahrsempfang 2015

Traditionsgemäß lud die Bürgerinitiative Schönes Falkensee (BISF) am ersten Sonntag im Jahr zum informativen und geselligen Neujahrsempfang in die Trattoria Lucania an der Spandauer Straße ein. Etwa 60 Vereinsmitglieder und Gäste kamen und lauschten dem Rückblick des Vorsitzenden Günter Chodzinski auf 2014 und seinem Ausblick auf die geplanten Aktivitäten der BISF im neuen Jahr. Verkehrs- und Umweltthemen werden weiterhin die Schwerpunkte sein. Dabei schlug Chodzinski den Bogen von der Landespolitik bin hin zu den hausgemachten Falkenseer Problemen. Als Überraschung bezeichnete er die neue weibliche Doppelspitze im Brandenburger Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung mit der Ministerin Kathrin Schneider und weiterlesen...

Initiative zum Pendler-Parkplatz Berlin-Albrechtshof

Initiative „Gemeinsam statt einsam – Länder-übergreifende Lösung für einen modernen, nutzerorientierten Pendler-Parkplatz Albrechtshof“ – Ein Aufruf der Bürgerinitiative Schönes Falkensee (BISF) – Die Ausgangslage Der bisher von Bahnpendlern gern genutzte „wilde“ Park&Ride-Parkplatz am Bahnhof Al­brechts­hof in Berlin-Spandau soll geschlossen werden. Fahrgäste, die bisher mit dem Pkw zur Bahn gefahren sind, könnten ihre Fahrzeuge dann dort nicht mehr abstellen; etwa zwei Drittel sind Pendler aus dem Umland. Alternative Parkmöglichkeiten für ÖPNV-Nutzer sind nur begrenzt vorhanden: Am Falkenseer Hauptbahnhof sind die P&R-Plätze morgens schnell belegt, am Bahnhof Berlin-Spandau sind durch die umfassende Parkraumbewirtschaftung kaum bezahlbare Plätze vorhanden. Der Bahnhof Seegefeld liegt weiterlesen...

Brunsbütteler Damm: Verlängerung kein Thema, Nordumfahrung ja

Brawo vom 3. August 2014 Das von Jörg Vogelsänger geleitetete Infrastrukturministerium des Landes Brandenburg hat weiterhin keine Ambitionen, die Verlängerung des Brunsbütteler Damms von Spandau ins Havelland für erstrebenswert zu halten, geschweige denn realisieren zu wollen oder als notwendig zu erachten. Die Nordumfahrung ist dagegen nicht vom Tisch. Das geht aus der Antwort einer Kleinen Anfrage hervor, die der Landtagsabgeordnete und verkehrspolitische Sprecher der Linksfraktion, Rene Kretzschmar, gestellt hatte. "Die Bundesstraße B 5 stellt die großräumige und überregionale Verbindung zwischen Berlin und Falkensee bis Nauen sicher. Aus diesem Grund gibt es aus verkehrsplanerischer Sicht des Landes Brandenburg keine Notwendigkeit weiterlesen...

Park & Ride auf dem Abstellgleis

Berliner Morgenpost 16.2.2014 Berlin will Parkplätze zum Umsteigen nicht mehr fördern. Verkehrsexperten und Politiker sehen das jedoch kritisch Helga Labenski Acht Uhr morgens auf der Seegefelder Straße in Spandau. Autos reihen sich Stoßstange an Stoßstange. Jeder zweite Wagen trägt im Kennzeichen die Buch- staben HVL für den Landkreis Havel- land - Pendler aus Brandenburg auf dem Weg zu ihrem Arbeitsplatz in Berlin. Die wenigen Park&Ride-Plätze (P&R) an der parallel verlaufenden Regional- bahntrasse sind um diese Zeit längst belegt. Der Parkplatz am Bahnhof Albrechtshof sogar gesperrt. Bei Berufs- pendlern aus dem Berliner Umland ist die unbefestigte Fläche besonders beliebt, weil weiterlesen...