Kategorie-Archiv: Nordumfahrung

Ortsumfahrung „Falsche Antwort“

Gegner erneuern ihre Kritik Stefan Kuschel Märkische Algemeine vom 06.06.07 FALKENSEE Die Falkenseer Gegner des geplanten Baus des Nordteils der Ortsumfahrung haben ihre Kritik am Montag bei einem Treffen mit Infrastrukturminister Reinhold Dellmann (SPD) untermauert. Wie berichtet, hatte er zuvor bei einem Besuch in Falkensee mitgeteilt, das Planfeststellungsverfahren beginne im Spätherbst. "Das ist die falsche Antwort auf die Verkehrsprobleme zwischen Falkensee und Berlin", sagte Günter Chodzinski, Vorsitzender der Bürgerinitiative "Schönes Falkensee". Sie tritt gegen das Straßenbauvorhaben ein. "Alle Welt redet über Umweltzerstörung und Klimawandel, aber das Infrastrukturministerium hält an einem solchen Projekt fest", sagte Chodzinski, "es müsste viel mehr weiterlesen...

Minister Dellmann sieht beim Bau der Ortsumfahrung keine Geldprobleme

Märkische Allgemeine vom 5.6.2007 Planfeststellung ab Herbst STEFAN KUSCHEL FALKENSEE "Wir dürfen jetzt nicht ,hop oder top’ sagen, sondern müssen eine langfristig wirkende Entscheidung vorbereiten." Infrastrukturminister Reinhold Dellmann folgte bei seinem Falkensee-Besuch gestern bei der möglichen S-Bahnverlängerung und der Erweiterung des Regionalbahnangebots der Ansicht seines Parteikollegen Heiko Müller. Der SPD-Bürgermeister-Kandidat plädiert dafür, in Falkensee den Platz für Gleise entweder für die Regionalbahn (was die CDU seit Jahren fordert) oder die S-Bahn frei zu halten. Es sei besser, keine als eine falsche Entscheidung zu treffen. Wann die mehrfach verschobene Präsentation der Ergebnisse der Kosten-Nutzen-Analyse zur S-Bahn und die weiterlesen...

Disskussionsveranstaltung zum Thema Nordumfahrung

j. Knarr Bericht über eine Veranstaltung der SPD Spandau, Abt. Stadtrandstr. am 22.05.07 Eingeladen zur öffentlichen Diskussion waren der Falkenseer SPD-Bürgermeisterkandidat Heiko Müller, der Vorsitzende der Bürgerinitiative Schönes Falkensee e.V., Günter Chodzinski und Joachim Schumann von der Initiative Pro-Nordumfahrung, der allerdings nicht erschien. Herr Müller meint, die Nordumfahrung sei unbedingt notwendig und versucht, diese Ansicht wie folgt zu untermauern: Die Nordumfahrung sei notwendig um den Durchgangsverkehrs in Falkensee umzuleiten. Zugegebenerweise sei der Durchgangsverkehr gegenwärtig nur ein sehr kleiner Teil des Gesamtverkehrs, das werde sich aber seiner Prognose nach ändern, weil eine starke Zunahme des Verkehrs aus dem Umland zu weiterlesen...
J. Knarr Was haben die vielen Baumfällungen in Falkensee mit der geplanten Nordumfahrung gemeinsam? Beide schaden der Natur und beeinträchtigen den Gartenstadtcharakter Falkensees. Das eine findet auf Grundstücken und im öffentlichen Straßenraum statt, das andere wird im Landschaftsschutzgebiet geplant. Beide sind ihrem Wesen nach widersprüchlich. Beweggrund für viele Menschen, nach Falkensee zu ziehen ist der Wunsch, im Grünen zu wohnen. Aber auf den neu erworbenen Grundstücken wird häufig begonnen, die vorhandenen, zum Teil jahrzehnte alten Bäume zu beseitigen und somit das Grün zu zerstören. Individuell betrachtet mag das zunächst vorteilhaft erscheinen. Mehr Sonne auf der Terrasse, kein lästiges Laubfegen, weiterlesen...

Märkische Allgemeine vom 23.2.2007

Mehr Straßen, mehr Lärm

CHRISTIANE TAUER

FALKENSEE Bäume, Laub und Nordumfahrung – wenn sich die Ortsgruppe Falkensee des Bunds für Umwelt und Naturschutz (BUND) zur Mitgliederversammlung trifft, dreht sich alles um die Frage "Wie umweltfreundlich ist die Gartenstadt?". So auch am Mittwochabend, als sich die unermüdlich Aktiven im Haus am Anger trafen, um aktuelle Ereignisse zu besprechen. "Die Nordumfahrung bringt nur Schaden und kostet viel", machte Heinz Bukowsky, Mitglied der Ortsgruppenleitung, unmissverständlich klar. Bereits im Jahre 1992 sei ein Gutachten erstellt worden, dass das Gebiet um den Falkenhagener See als weiterlesen...
Zum Minister-Artikel zur Nordumfahrung schrieb Joseph Knarr folgenden Leserbrief (ebenfalls veröffentlicht in der MAZ am 14.2.2007): Als ich den Artikel über die Stellungnahme von Infrastrukturminister Dellmann zum Bau der Nordumfahrung las, dachte ich "Alle reden von Klimaveränderung nur der Herr Minister nicht, er treibt sie voran." Seit Jahrzehnten ist bekannt, dass neue Straßen immer mehr Verkehr nach sich ziehen. Die Folge davon weiß mittlerweile jeder, dachte ich. Dennoch hält das Gespann Dellmann, Müller und Höhlig ausgerechnet an der umstrittenen, kostspieligen Nordumfahrung fest, statt sich für den Ausbau eines umweltfreundlichen öffentlichen Verkehrssystems zu engagieren. In seinem Kommentar vermutet Herr Kuschel, weiterlesen...
Dieser Artikel erschien in der Märkischen Allgemeinen am Dienstag, den 6. Februar 2007 Minister bekräftigt Bau der Umfahrung Planverfahren 2007 / Finanzen gesichert Der Bau des Nordteils der Falkenseer Ortsumfahrung ist für die Landesregierung "eine feste Größe" - das hat der neue Infrastrukturminister Reinhold Dellmann (SPD) gestern in Potsdam bei einem Treffen mit Vertretern der Bürgerinitiative "Pro Nordumfahrung" und Falkensees SPD-Bürgermeisterkandidat Heiko Müller bekräftigt. Das Planfeststellungsverfahren soll 2007 beginnen - wann genau, steht noch nicht fest. Reinhold Dellmann hält den Baustart für die Jahre 2009 /2010 möglich - abhängig ist das vom Verlauf und von der Dauer des zu weiterlesen...

Heiko Müller: Nordumfahrung wird kommen

Quelle: SPD Falkensee, 6.2.2007

 

Mit einer Pressemitteilung hat Infrastrukturminister Dellmann am Montag dieser Woche nochmals bestätigt, dass der Nordteil der Ortsumfahrung Falkensee fester Bestandteil der Brandenburger Landesstraßen- Ausbaupläne ist. Anlass war ein Treffen des Ministers mit der Falkenseer Bürgerinitiative „Pro Nordumfahrung Falkensee“. Die Bürgerinitiative hatte um diesen Termin gebeten um eine Dokumentation über die Plakataktion Mitte 2006 zu übergeben.

An der Plakataktion hatte ein großer Teil der AnwohnerInnen an den Durchgangsstraßen teilgenommen, die durch die Nordumfahrung erheblich vom Verkehr entlastet werden würden. Von den KritikerInnen dieser Entlastungsstraße weiterlesen...

Spandau-Falkensee-Bahn: Brandenburg bleibt dran

Märkische Allgemeine 2.12.2006

Das Land Brandenburg hält weiter am Projekt Lückenschluss der S-Bahn zwischen Spandau und Falkensee fest. Das erklärte gestern Infrastrukturstaatssekretär Reinhold Dellmann. Nach Prüfung seiner Verkehrsverwaltung und Rücksprache mit Landrat Burkhard Schröder unterstützt er den Vorschlag, eine Mischvariante Regionalbahn/S-Bahn standardisiert begutachten zu lassen. Darüber zeigte sich Schröder am Nachmittag sehr froh: »Auch wenn das noch einmal zwei bis drei Monate Prüfzeit kosten wird, ist die Prognose für eine Mischvariante von Regionalbahn- und S-Bahnbedienung in der Achse Nauen–Falkensee-Berlin sinnvoll.« Reinhold Dellmann führte weiter aus: »Wir sind nach wie vor der weiterlesen...